07.07.1936

Geburt Jo Sifferts in Freiburg, Schweiz

1948

Er verfolgt den Grossen Preis der Schweiz in der Formel 1 in Bern mit und beschliesst, Rennfahrer zu werden, «wenn er gross ist».

1957

Er bestreitet seine ersten Motorradrennen.

1958

Er fährt Motorradrennen und gleichzeitig seine ersten Seitenwagenrennen als Passagier des Deutschschweizer Rennfahrers Edgar Strub.

1959

Motorrad-Schweizer-Meister in der Kategorie bis 350 ccm.

1960

Erste Autorennen am Steuer eines Stanguellini-Einplätzers.

1961

Erster in der Europameisterschaft der Formel Junior auf einem Lotus 18, mit gleicher Punktzahl wie der Engländer Tony Maggs.

Dritter beim 1000-Kilometer-Rennen vom Nürburgring auf einem Ferrari 330 TRC.

1962

Er steigt bei der Scuderia Filipinetti ein und bestreitet seine ersten Formel-1-Wettkämpfe auf einem Lotus.
Ferner siegt er im Bergrennen von St-Ursanne–Les Rangiers.

1963

Nach den ersten Rennen der Saison verlässt er die Scuderia Filipinetti und erzielt im Grossen Preis von Frankreich seine ersten Formel-1-Punkte. Beim Grossen Preis von Syrakus siegt er vor Jim Clark. Dritter im 500-Kilometer-Rennen von Spa am Steuer eines Ferrari GTO. Vierzehnter der Formel-1-Weltmeisterschaft.

1964

Gewinnt den Mittelmeer-Grand-Prix in Enna vor dem amtierenden

1965

Er ist beim Mittelmeer-Grand-Prix in Enna erneut siegreich, ebenfalls beim Bergrennen von Les Rangiers. Zum ersten Mal bestreitet er das 24-Stunden-Rennen von Le Mans auf einem Maserati. Elfter der Formel-1-Weltmeisterschaft.

1966

Vierter beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans auf Porsche, er ist offizieller Porsche-Pilot, und Sieger in der Indexwertung.
Gewinnt das Bergrennen von St-Ursanne–Les Rangiers. Vierzehnter der Formel-1-Weltmeisterschaft.

1967

Offizieller Porsche-Pilot bei der Markenweltmeisterschaft. Fünfter und Sieger in der Indexwertung beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Er ist der Erste, der auf dem Podium die Champagnerflasche schüttelt und damit eine Tradition begründet, die bis heute anhält. Elfter der Formel-1-Weltmeisterschaft. Offizieller BMW-Pilot in der Formel 2. Inhaber von fünf Langstreckenweltrekorden in Monza mit einem Porsche 911

1968

Erster Platz beim 24-Stunden-Rennen von Daytona, beim 12-Stunden-Rennen vom Sebring, beim 1000-Kilometer-Rennen vom Nürburgring und beim Grossen Preis von Österreich auf Porsche.
Gewinnt den Grossen Preis von Grossbritannien der Formel 1 in Brands Hatch am Steuer eines Lotus 49 des privaten Rennstalls von Rob Walker. Dabei handelt es sich gleichzeitig um den letzten Sieg eines privaten Rennstalls sowie den ersten eines Schweizer Rennfahrers in der Formel 1.
Erster im Bergrennen von St-Ursanne–Les Rangiers.
Siebter der Formel-1-Weltmeisterschaft.

1969

Er setzt sich in Brands Hatch, Monza, Spa, auf dem Nürburgring, in Watkins Glen und in Österreich auf Porsche 908 und 917 in der Markenweltmeisterschaft durch. Markenweltmeister mit Porsche. Dritter beim Grossen Preis von Monaco und Neunter der Formel-1-Weltmeisterschaft. Vierter im CanAm-Schlussklassement auf Porsche 917. Offizieller BMW-Pilot in der Formel 2.

1970

Gewinnt die Targa Florio am Steuer eines Porsche 908 sowie die 1000-Kilometer-Rennen von Spa und Zeltweg auf einem Porsche 917.
Erster in Rouen in der Formel 2. In der Formel-1-Weltmeisterschaft, wo er für den neuen Rennstall March fährt, kann er sich nicht klassieren.
Markenweltmeister mit Porsche.
Offizieller BMW-Pilot in der Formel 2.

1971

Erster beim 1000-Kilometer-Rennen von Buenos Aires auf Porsche 917. Markenweltmeister mit Porsche. Sieger beim Grossen Preis von Österreich der Formel 1 auf BRM.
Vierter der Formel-1-Weltmeisterschaft.
Vierter beim CanAm auf Porsche 917.
Sieger beim Grossen Preis von Kolumbien der Formel 2.
Opfer eines tödlichen Unfalls am 24. Oktober auf dem Rundkurs von Brands Hatch in einem Formel-1-Rennen, das nicht für die Weltmeisterschaft zählte. 50 000 Personen wohnten seiner Beisetzung am 29. Oktober in Freiburg bei. «Er war ein Held für die Schweiz, den Beweis dafür erbrachten die 50 000 Menschen, die ihm durch die Teilnahme an seiner Beerdigung ihre Zuneigung bekundeten, der beeindruckendsten, die ich sei jener von Churchill gesehen habe», schrieb sein ehemaliger Rennstallchef Rob Walker in seinem Vorwort zum Buch von Jacques Deschenaux «Jo Siffert, tout pour la course». Jo Siffert war mit Simone Siffert verheiratet und Vater zweier Kinder im Kleinkindalter, Véronique, geboren 1969, und Philippe, geboren im Januar 1971.
 

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